Vermögensvergleich Deutschland Schweiz 2021

Deutschland schneidet im Vergleich mit anderen Ländern schlecht ab, was das pro Kopf Medianvermögen angeht. Zwar konnten die Deutschen im letzten Jahr – während der Krise – Boden gut machen. Aber für ein einkommensstarkes Land sind die Zahlen immer noch niedrig.
Wie hoch ist das pro Kopf Vermögen in Deutschland?
Die Credit Suisse hat im Global Wealth Report 2021 die Medianvermögen vieler Länder aufgeführt. Die Schweiz steht in der D-A-CH-Region an erster Stelle mit 146‘733 USD. An zweiter Stelle kommt Österreich mit 91‘833 USD. Deutschland liegt auf dem dritten Platz mit 65‘374 USD. (Hier gehts zum vorjährigen Vermögensvergleich.)
Geringe Eigenheimquote in Deutschland
Was sind die Gründe für das niedrige Vermögen der Deutschen? Oft wird angeführt, dass das Vermögen der Deutschen wegen der niedrigen Eigenheimquote – mit knapp 50% – so gering ist.
In vielen anderen Ländern Europas – mit höheren Medianvermögen – ist die Eigenheimquote höher. Vermutlich wären die Deutschen vermögender, wenn sie häufiger im Eigenheim wohnen würden. Aber auch nur, weil eine eigene Immobillie die Sparsamkeit fördert. Experten sprechen da vom sogenannten Zwangssparen. Nur mit diesem Argument kann man das niedrige Medianvermögen der Deutschen nicht erklären. Zeigen doch die Schweizer, dass es auch anders geht.

Schweizer haben eine noch geringere Eigenheimquote als Deutsche
In der Schweiz ist die Eigenheimquote noch niedriger als in Deutschland bei bedeutend höherem Medianvermögen. Dies entkräftet das Argument derjenigen, die das geringe Medianvermögen mit der niedrigen Eigenheimquote erklären. Klar sind auch die Löhne in der Schweiz höher. Jedoch sind die Schweizer im Anbetracht dessen immer noch deutlich besser gestellt als die Deutschen.
Gründe für das geringe Vermögen der Deutschen
- Hohe Abgaben- und Steuerlast
- nicht ausreichende finanzielle Bildung

Die Abgaben und Steuern sind in Deutschland zu hoch
Die Abgaben und Steuerlast in Deutschland zählen zu den höchsten Europas. Der ausufernde Sozialstaat – gefördert durch die „German Angst“ – fordert seinen Tribut. Die Sparquote der Mittelschicht wird dadurch gemindert.
Finanzielle Bildung in Deutschland
Die finanzielle Bildung in Deutschland ist in der breiten Bevölkerung eher gering. Als „Anlagemöglichkeiten“ kommen vielen Deutschen oft nur das Sparbuch/Tagesgeldkonto und ein Eigenheim in den Sinn. Einzelaktien, ETFs oder andere Wertpapiere spielen leider immer noch einer eher untergeordnete Rolle.
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