Simon verdient 14‘000 Franken als Fachinformatiker🇨🇭🤑

Simon (32) ist als Fachinformatiker im September 2021 von Deutschland in die Schweiz nach Bern gezogen. Er verdient durchschnittlich 14’248 Franken brutto pro Monat. Netto bleiben ihm stattliche 9‘504 Franken.
Simon wird pro geleistete Stunde bezahlt
Besonderheit: Simon wird nach Stunden bezahlt. Wenn er frei nimmt oder krank ist, gibt es keinen Lohn. Sein Arbeitgeber führt allerdings ganz normal Quellensteuern und die Sozialabgaben (AHV, Pensionskasse etc.) ab. Zuzüglich zum Lohn erhält Simon Spesen in Höhe von rund 800 Franken pro Monat.
Simons durchschnittliche monatliche Ausgaben
Simon führt ein Haushaltsbuch, in dem er penibel die Einnahmen und Ausgaben festhält. Der zweitgrösste Ausgabeposten «Shopping» ist deswegen so hoch, weil er vor kurzem einen teuren Laptop gekauft hat. Diese Info sollte ich den Lesern mit auf den Weg geben, um ihn nicht in einem falschen Licht dastehen zu lassen.
- Miete für 65 qm warm 1‘540 Franken
- Shopping 1‘182 Franken
- Lebensmittel/Nahrungsergänzungsmittel 725 Franken
- Krankenkasse 362 Franken
- Restaurant 212 Franken
- Reisen/Mobilität 108 Franken
- Streaming 67 Franken
- Internet/Handy 65 Franken
- Fitness 45 Franken
- Strom 33 Franken
- Hausrat-Haftpflichtversicherung-Kombi 17 Franken
Gesamt: 4‘356 Franken
Simon lebt sparsam als Fachinformatiker
Simon liegt mit seinem Lohn von rund 14‘000 Franken brutto pro Monat weit über dem Schweizer Medianlohn (6‘665 Franken). Netto erhält er 9’504 Franken. Damit gehört Simon zu den Topverdienern. Abzüglich seiner Ausgaben in Höhe von 4’356 Franken bleiben ihm 5‘148 Franken übrig. Er hat damit eine beachtliche Sparquote von rund 54 Prozent. (Die Spesen in Höhe von rund 800 Franken pro Monat sollte man natürlich auch berücksichtigen.)
Simon spart 54% seines Nettolohns
Rund 5‘000 Franken legt Simon monatlich zur Seite. Ein kleiner Teil davon wird aufgrund seines Arbeitsverhältnisses für Ferientage und krankheitsbedingte Arbeitsausfälle zurückgelegt. Den Rest des Gesparten investiert Simon in ETFs (MSCI World/FTSE All World). Im Laufe der Jahre wird er dadurch ein ordentliches Vermögen aufbauen, wenn die beiden Indexe so performen wie in der Vergangenheit. Der MSCI World erzielte beispielsweise von 1975 bis 2020 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 9 Prozent.
Aussicht auf die nächsten Jahre
Durch seine Investitionen in ETFs profitiert Simon langfristig vom Zinseszins, was es ihm ermöglichen wird, die finanzielle Freiheit zu erreichen, wenn er das möchte.
Mein Tipp: Ich würde an Simons Stelle jedes Jahr die Maximalsumme von zur Zeit 6’883 Franken (Stand 2022) in die Säule 3a einzahlen. Dadurch würde er voraussichtlich einen vierstelligen Betrag pro Jahr an Steuern sparen, Vermögen aufbauen und gleichzeitig fürs Alter vorsorgen.
Simon hat alles richtig gemacht
Simon hat den Schritt gewagt und ist in die Schweiz ausgewandert. Seine finanzielle Situation hat sich dadurch stark verbessert und die Lebensqualität ist gestiegen (nicht nur aufgrund des höheren Lohns 😉). Ein Auto benötigt er beispielsweise nicht, da der gut ausgebaute ÖV – wie fast alles hier in der Schweiz – hervorragend funktioniert.
Säule 3a Beispiel
Würde Simon in die Säule 3a einzahlen, könnte er rund 2‘400 Franken pro Jahr an Steuern sparen; Geld, welches er zusätzlich investieren kann. Mit dem richtigen Säule 3a Anbieter kann er über ETFs bzw. Indexfonds sein Geld in Aktien investieren.

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4 Responses
Hallo Christian, ich bin heute auf deinen Podcast aufmerksam geworden und finde das sehr informativ und aufschlussreich, Danke dafür :-).
Ich bin selst im IT Bereich tätig und deshalb hab ich diesen Beitrag mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt. Du sagst er arbeitet auf Stundenbasis würde meinem Verständnis nach bedeutet das er wäre Freelander o.ä. in der Schweiz seinen Lebensunterhalt zu bestreiten?
Laut meinen Informationen und Rückmledungen von Personalern aus CH würde eine Beschäftigung nur im Rahmen einer Festanstellung oder temporär Einsatz möglich sein dort zu arbeiten und wie in D-Land als Gewerberteibende oder Freelncerin.
Kannst du dazueine Aussage treffen, da w-re ich dir sehr dankbar.
Vielen Dank im Voraus und mach weiter so mit deinem Blog &Podcast.
VG aus D-Land
Kathrin
Hallo Kathrin
Simon ist Angestellter im Stundenlohn. Sein Arbeitgeber führt ganz normal die Sozialabgaben und Quellensteuern ab.
Beste Grüsse
Christian
Hallo,
bin auch gelernter Fachinformatiker/Systemintegration und wollte mal Fragen ob man in der Schweiz wirklich so viel Geld als Fachinformatiker verdient oder ob es nur ein Beispiel ist?
Hallo Dennis
Das ist ein reales Beispiel. Simon gehört jedoch zu den Topverdienern.