Reise nach Pontresina und St. Moritz🇨🇭

In die Schweiz auswandern

Reise nach Pontresina und St. Moritz🇨🇭

Unsere letzten richtigen Ferien sind schon fast zwei Jahre her. Vorletztes Jahr konnten wir nicht reisen wegen der Verzögerungen bei der Fertigstellung unserer neuen Wohnung und im letzten Jahr kam dann die Corona-Krise und unsere geplanten Frühlingsferien in Teneriffa fielen ins Wasser.

Unsere Kriegskasse für Ferien (wir legen jeden Monat einen Betrag für Ferien zurück) ist somit für dieses Jahr schön gefüllt und unsere Lust auf Ferien nach so langer Zeit riesig. Wohin also? Die Corona-Lage ist immer noch unbeständig; wir entschieden uns schliesslich für den Verbleib in der Schweiz und reisten ins Oberengadin nach St. Moritz und Pontresina.

Über den (Julier-)Pass

Allein die Fahrt dorthin ist schon eine Reise wert. Es ging mit dem Auto über den Julierpass mit einer eindrucksvollen Scheitelhöhe von 2’284 m ü. Meer. Auf der Passstrasse überwindet man eine Höhendifferenz von 1’433 m. Laut Wikipedia ist die Passstrasse leicht zu befahren. Bei gutem Wetter und festem Reisemagen stimme ich dem zu. Auf dem Hinweg war strahlender Sonnenschein und die Fahrt über die durch die Landschaft schlängelnde Passstrasse war herrlich.

Nur vier Tage später auf dem Rückweg sah das Ganze aber schon ganz anders aus: Der Schneefall der letzten Tage sollte uns dann sogar zweifeln lassen, ob es die Strassenverhältnisse zuliessen, dass der Pass überhaupt geöffnet war! Offen war er schliesslich, die Strassen waren wohl geräumt, aber Schneeverwehungen auf den Serpentinien hielten einen zum vorsichtigen Fahren an.

Reisetipp 1 für Passstrassen: 

Wichtig daher bei Reisen in den Schweizer Bergen: Immer zu kontrollieren, ob bzw. unter welchen Bedingungen (z. B. Schneekettenpflicht) ein Pass überhaupt befahrbar ist. Nach drei Stunden zwar entspanntem Fahren, aber mit doch einigen Klagen von Tensha wegen Übelkeit (sie meint ja, ein Deutscher könne per se nicht vernünftig Passstrassen fahren und eigentlich gehöre in solchen Situationen immer die Schweizerin ans Steuer…) kamen wir schliesslich in Pontresina an. 

Reisetipp 2 für Passstrassen:

Reisetabletten zur Hand haben, Übelkeitsgeplagte immer in die Front, am besten gleich ans Steuer selbst setzen. 

Ankunft im Hotel

Im Hotel angekommen fielen mir als erstes die unglaublich vielen Deutschen auf, die hier arbeiten; bis auf einen Schweizer Praktikanten war das gesamte Personal an der Reception deutsch! 🙂 Alle waren ausserordentlich freundlich und zuvorkommend und es wurde uns jeder Wunsch von den Augen abgelesen.

Nur dass uns das Zimmer im Erdgeschoss nicht gefiel, das musste Tensha (sie ist die Aussenministerin in unserer Beziehung, ich der Innenminister; für solches ist also sie zuständig), explizit formulieren. Aber auch das stellte sich nicht als Problem heraus: Wir bekamen schliesslich sogar ein Zimmer in der obersten Etage – mit herrlichem Blick auf die umliegenden Berge. 

Der Gremlin stiehlt mir die Schau 😉

Endlich mal wieder: Kulinarisches Verwöhnprogramm

Nach der Fahrt ohne Zwischenhalt waren wir natürlich hungrig und gingen schnurstracks zum Hotelrestaurant (Bratwurst mit Pommes Frites und Zwiebelsauce und Gemüse). Wie lange gab es für uns schon kein Auswärtsessen mehr? Viel zu lange! Das sollte sich für die nächsten Tage ändern; wir hatten Halbpension (Restaurants sind in der Schweiz ja nach wie vor noch nicht geöffnet) gebucht und sollten fortan nicht nur ein herrliches Frühstücksbuffet geniessen, sondern auch jeden Abend mit einem Viergänger verwöhnt werden. Life is good! 

Erste Eindrücke von Pontresina…

…gab es nicht! Denn: Gremlin ging nach dem Essen auf dem direktesten Weg in den hoteleigenen Kids Club und ward nimmer gesehen. Also machten wir es uns in der Hotellobby bei Pianoklängen gemütlich. 

Erst am zweiten Tag sollte uns ein Spaziergang durchs Dorf gewährt werden. Das mit rund 2‘200 Einwohnern recht kleine Örtchen bietet einige alte imposante Gebäude wie das Grand Hotel Kronenhof und schöne Häuser im Engadiner Stil mit Sgraffito-Technik verzierten Fassaden und durch Erker über die dicke Aussenmauer hervorstehende Fenstern.

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Der auf auf 1805 m ü. Meer. liegende Ortund ist umringt von bis zu über 4’000 m hohen Bergen. Bald war klar: Hier gibt es einiges zu tun und die drei Nächte würden nicht reichen! Das Ab- und Eintauchen in diese völlig andere Welt mit herrlicher Bergkulisse sorgte sofort für Entspannung und die wollte man nicht sogleich wieder hergeben. Also haben wir verlängert um eine Nacht. Was wir die ganze Zeit gemacht haben? Dazu dann im nächsten Blogbeitrag!

Reisetipp 3

Reisepotenzial in der Schweiz nicht unterschätzen! Die Vielfalt in der Schweiz ist riesig und schon nach kurzen Fahrten erreicht man die unterschiedlichsten Reiseziele: Seen, Berge, Täler, Schluchten, aber auch Städte mit vielfältigem Kulturangebot. 
Gemeindehaus in Pontresina mit den Flaggen der Schweiz, dem Kanton Graubünden und der Ortsflagge
Fahrt über den Julierpass
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Christian der Auswanderluchs

 

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