Pflegekräfte erhalten deutlich mehr Lohn🇨🇭🤑

In die Schweiz auswandern

Pflegekräfte erhalten deutlich mehr Lohn🇨🇭🤑

In der Schweiz herrscht ein Fachkräftemangel in vielen Bereichen – so auch in der Pflege. Die Stadt Zürich will als Arbeitgeber attraktiver werden und erhöht den Lohn von 70 Prozent der Pflegekräfte deutlich. Auch die Arbeitsbedingungen werden besser.

Fachkräftemangel in der Schweiz

Derzeit sind allein im Stadtspital Zürich 62 Stellen und 18 Ausbildungsplätze ausgeschrieben, wie die NZZ schreibt. Bis 2029 sollen in der gesamten Schweiz 19’000 ausgebildete Pflegekräfte fehlen. Durch Fachkräfte aus dem Inland sind diese Stellen nicht zu besetzen. Fachkräfte aus dem Ausland – allen voran aus Deutschland – müssen rekrutiert werden, wenn sich die Situation in den Spitälern und Pflegeheimen verbessern soll.

Deutsche Pflegekräfte in der Schweiz

Schon heute arbeiten viele Deutsche als Pflegekraft in der Schweiz. Deutsche gelten als pflichtbewusst, diszipliniert, fleissig und gut ausgebildet. Schweizer Arbeitgeber wissen das zu schätzen.

Die Deutschen wiederum wissen die Vorzüge der Schweiz zu schätzen. Branchenspezifisch sind es die deutlich höheren Löhne (auch im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten) und die besseren Arbeitsbedingungen, die die Pflegekräfte aus Deutschland und anderen Ländern anziehen.

80 Prozent arbeiten länger als zehn Jahre im Beruf

Letzthin habe ich mit einem Personalvermittler gesprochen, der sich auf die Vermittlung von Pflegefachkräften und Ärzten spezialisiert hat: 80 Prozent der aus Deutschland eingewanderten Pflegefachkräfte sind auch nach über zehn Jahren noch hier im Beruf. Das ist eine sehr gute Quote und zeigt die Zufriedenheit in dieser Berufsgruppe.

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Mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen

Die Stadt Zürich will dem Fachkräftemangel entgegenwirken und noch attraktiver für Pflegefachkräfte werden. 70 Prozent der ausgebildeten Pflegekräfte erhalten im August eine deutliche Lohnerhöhung. Folgende Beispiele sollen dies verdeutlichen:

Beispiel 1: Eine Fachangestellte Gesundheit (eidgenössischem Fähigkeitszeugnis) mit 15 Jahren Berufserfahrung kann von Funktionsstufe 5 auf Funktionsstufe 6 steigen. Dadurch würde sich der Jahreslohn von 76’571 auf 84’020 Franken brutto erhöhen.

Beispiel 2: Eine diplomierte Fachperson (mit Ausbildung einer höheren Fachschule) kann von Funktionsstufe 7 auf Stufe 8 steigen. Der Jahreslohn würde von 92’079 auf 101’458 Franken steigen.

Lohn und Arbeitsbedingungen schon jetzt besser

Ich selbst erhalte regelmässig positive Rückmeldungen von Deutschen, die in die Schweiz ausgewandert und als Pflegefachkraft tätig sind, und diesen Schritt nicht bereut haben. Ganz im Gegenteil: Es geht ihnen finanziell deutlich besser. Sie können sich mehr leisten und legen trotzdem noch einen ordentlichen Betrag auf die Seite. Auch hinsichtlich Arbeitsbelastung sei es in der Pflege eindeutig besser: Weniger Stress, mehr Zeit für die Patienten und flexiblere Arbeitszeiten.

Quellen: Stadt Zürich, NZZ, Tagesanzeiger

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Christian der Auswanderluchs

 

One Response

  1. S
    S.jung sagt:

    ich frage mich schon, wie mehr Pflegefachleute ausgebildet werden sollen, während viele Ausbildner:innen in den Stadtspitäler nahe dran sind zu kündigen. Sie bekommen trotz Zusatzausbildung und deutlicher Mehrbelastung ab sofort den selben Lohn wie ich als Pflegefachfrau ohne Zusatzausbildung. Sie profitierten also nicht von der versprochenen Lohnerhöhung. Da würde ich den Job auch an den Nagel hängend, da zunehmend belastender wegen Personalmangel und gefährlichen Patient:innensituationen. Ich erlebe leider haarsträubendes….

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