Notvorrat als Krisenvorbereitung💥🥫

Durch die Corona-Krise und im Zusammenhang mit dem Angriff russischer Streitkräfte auf die Ukraine wurde mir bewusst, wie schnell sich die Lage ändern kann: Die Zeiten der vermeintlichen Sorglosigkeit in Westeuropa sind vorbei.
Die aktuelle Lage mit dem Krieg in der Ukraine führt mir vor Augen, wie schnell es zu einer aussergewöhnlichen Situation kommen kann. Aber auch abseits von kriegerischen Auseinandersetzungen kann es zu Situationen kommen, in der wir froh sein werden über einen Notvorrat zu verfügen.
Länger anhaltende Stromausfälle, Störungen bei der Wasserversorgung oder Cyberangriffe, die Teile der Infrastruktur lahmlegen, sind vorstellbar. Ich will hier nicht den Teufel an die Wand malen, aber Vorsorge ist bekanntlich besser als Nachsorge ;).
Die Schweiz empfiehlt einen Notvorrat
Die wirtschaftliche Landesversorgung der Schweiz empfiehlt Privatpersonen einen Vorrat an Getränken und Lebensmitteln für rund eine Woche zu halten. Die Produkte sollen so gewählt werden, dass diese auch im Alltag verbraucht werden können. Spezialnahrung, die extrem lange haltbar sein soll, tendenziell von geringem Geschmack und eher teuer ist, ist nicht notwendig.

Getränke sind am wichtigsten
Ohne Nahrung kann ein Mensch mehrere Wochen überleben, ohne Wasser lediglich drei Tage. Daher hat ein genügend grosser Getränkevorrat Priorität. Pro Person werden 9 Liter Wasser als Notvorrat empfohlen. Ergänzt werden kann das Wasser mit anderen Getränken wie beispielsweise Obstsäften.
Wichtig: Das vorhandene Wasser wird nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Kochen verwendet. Wer noch Wasser für die Körperhygiene parat haben will, muss über die 9 Liter hinaus einen Vorrat anlegen. Je mehr Wasser man auf Lager hat, desto besser, denke ich.
Lebensmittel für den Notvorrat
Neben dem üblichen Vorrat an haltbaren Lebens- und Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Zucker und Salz sollten noch weitere lang haltbare Lebensmittel dabei sein. Teigwaren halten sich zum Beispiel 30 Jahre ohne grossen Qualitätsverlust. Bei einem Stromausfall können diese auch im kalten Wasser „zubereitet“ werden. Des Weiteren sollten ausreichend Früchte und Gemüse in Dosen oder getrocknet, UHT-Milch, Schokolade usw. vorhanden sein.
Lebensmittel, die im Gefrierschrank gelagert sind, zählen auch zum Notvorrat, da diese auch bei einem Stromausfall noch einige Tage geniessbar sind.
Verbrauchsgüter für den Notfall
Um für einen Stromausfall gerüstet zu sein, werden ein batteriebetriebenes Radio, eine Taschenlampe, Batterien, Streichhölzer bzw. Feuerzeuge, Kerzen und ein Gaskocher empfohlen.
Ausserdem wichtig: Regelmässig benötigte Medikamente, aber auch Schmerzmittel wie Ibuprofen und ein Verbandskasten sollten auf Lager sein, ebenso eine kleine Menge Bargeld und Futter für die Haustiere.
- 7 Finanzgewohnheiten, die dich langfristig reich machen - 13. Dezember 2025
- Die Nachteile der Schweiz 2025 🇨🇭😳 | Auswandern - 24. November 2025
- 6 Dinge, die Deutsche über die Schweiz wissen sollten 🇨🇭🇩🇪 - 14. November 2025













