Meine Finanztools 2024 🛠️🇨🇭

In diesem Beitrag möchte ich meine Finanztools und die Hintergründe, weshalb ich mich für jedes dieser Tools entschieden habe, mit dir teilen. Ich hoffe, meine Erfahrungen können dir wertvolle Einblicke bieten und dich vielleicht sogar auf deiner finanziellen Reise inspirieren.
Zak – Mein Lohnkonto und Herzstück meiner Finanztools
Mein Zak-Konto habe ich bereits seit 2019, wobei ich es zu Beginn als Zweitkonto genutzt habe. Seit einigen Jahren ist es nun mein Hauptkonto. Die Möglichkeit, virtuelle Unterkonten ganz einfach in der App erstellen und auch wieder löschen oder abändern zu können, begeistert mich besonders.
Die Unterkonten ermöglichen es mir, jederzeit einen guten Überblick über meine Finanzen zu haben, da sie als Kacheln direkt auf der Hauptseite der Zak-App zu sehen sind. Ausserdem kann ich ihnen Namen und Sparziele (Beispiel: Urlaub 2’000 Franken) geben sowie Symbole zuordnen. Dadurch ist alles noch übersichtlicher. Alle Unterkonten laufen übriges unter ein und derselben IBAN, was mir die Steuererklärung erleichtert.

Ein weiterer Grund für mich ist der Zins, den ich für mein Guthaben erhalte. Dieser liegt aktuell bei 1,0 %, was ich für ein Lohnkonto ausserordentlich gut finde. Gebühren zahle ich übrigens weder für das Konto noch für die dazugehörende Zak-Debitkarte.
Hier meine Gründe für Zak als Lohnkonto zusammengefasst:
- Virtuelle Unterkonten
- 1,0 % Guthabenzins
- Keine Kontoführungsgebühr
- Gratis Debitkarte
- Cashback
- ApplePay kompatibel (sowie Google Pay & Samsung Pay)
- Zaktionen und Zak-Deals
- Bankgeschäfte per Handy machbar
- Filialen der Bank Cler
Swissquote Aktiendepot
Ebenfalls seit 2019 habe ich mein Aktiendepot bei Swissquote. Entscheidend war für mich, dass es sich um einen Schweizer Anbieter handelt, der niedrige Gebühren verlangt. Beides trifft auf Swissquote zu. Natürlich sind die Gebühren höher als bei sogenannten Neobrokern, aber dafür habe ich auch einen vollwertigen Broker, der mir beispielsweise viele internationale Börsenplätze und damit bessere Kurse für den Erwerb von Aktien bietet. Einfach gesagt sind Aktien an der jeweiligen Heimatbörse in der Regel am günstigsten, da «heimische» Aktien dort am häufigsten gehandelt werden.
Ausserdem verleiht Swissquote im Hintergrund meine Wertpapiere nicht, was bei Neobrokern der Fall sein kann. In der Regel ist das zwar ohne Nachteil für den Kunden, aber ein ungutes Gefühl hätte ich dabei trotzdem. Ich will guten Gewissens sagen können, dass mein Kapital, auch wenn es Sondervermögen ist und einen besonderen Schutz unterliegt, sicher und solide verwahrt wird.
Ein weiterer Grund ist die Übersichtlichkeit der Swissquote-App. Es kam sogar mal vor, dass ich in der Mittagspause eine Aktienorder platziert habe, die aber natürlich im Voraus wohl überlegt war.
Wise Multiwährungskonto
Mein Multiwährungskonto bei Wise nutze ich einerseits für Überweisungen nach Deutschland und andererseits für Zahlungen per Karte im Ausland. Der Hauptgrund ist der vorteilhafte Wechselkurs. Im Laufe der Jahre konnte ich so durch Wise mehrere hundert Franken sparen, weil ich eine Zeit lang noch viele finanzielle Verpflichtungen in Deutschland hatte.
Mittlerweile nutze ich Wise hauptsächlich für Einkäufe in Deutschland oder im Urlaub. Die Wise-Debitkarte ist dabei deutlich günstiger als «normale» Bankkarten oder Kreditkarten, da keine Fremdwährungsgebühr anfällt.
Wise ermöglicht mir aber nicht nur Währungen zu wechseln, sondern auch zu halten. Wenn ich beispielsweise Schweizer Franken auf mein Wise Konto überweise, kann ich es in eine von rund 50 Währungen wechseln und innerhalb der App so lange halten, wie ich möchte.
Bei Wise fällt übrigens keine Kontoführungsgebühr an. Lediglich für einen Währungswechsel wird eine kleine Gebühr erhoben, was aber aufgrund des günstigeren Wechselkurses insgesamt günstiger ausfällt, als wenn ich denselben Vorgang über ein normales Konto abwickeln würde.
DKB – Deutsches Konto und Depot
Bei der DKB (Deutsche Kreditbank) habe ich weiterhin ein deutsches Konto und auch ein Wertpapierdepot. Das Konto nutze ich für die Bezahlung meiner Berufsunfähigkeitsrente, die ich noch habe, sowie eine monatliche Spende, die ich schon seit 2010 eingerichtet habe. Ausserdem läuft dort noch ein ETF-Sparplan über 50 Euro pro Monat (bzw. 100 Euro alle zwei Monate), den ich für meine Kinder eingerichtet habe.
Der Grund für den Wechsel zur DKB – zuvor war ich bei der Sparkasse – war die Kontoführungsgebühr, die ich bei der DKB im Gegensatz zur Sparkasse sparen konnte und die Tatsache, dass sie auch Kunden mit Wohnsitz in der Schweiz aufnehmen.
frankly – Säule 3a
2021 wurde frankly von der Zürcher Kantonalbank lanciert und nur wenige Monate später habe ich dort mein Säule 3a-Konto eröffnet, was ich bis zum heutigen Tag nutze. Durch frankly kann ich meine Säule 3a in passiv gemanagte Indexfonds mit einem hohen Aktienanteil investieren. (Man kann zwischen verschiedenen Strategien wählen.)
Ich habe mich für die variante «Extreme 95 Index» entschieden, die mir einen Anteil von 95 % Aktien ermöglicht. Durch den hohen Aktienanteil erwarte ich im Laufe der nächsten Jahrzehnte eine deutlich bessere Rendite als bei klassischen Säule 3a Lösungen.

Der Grund, weshalb ich überhaupt die Säule 3a nutze und nicht alles über Swissquote investiere, ist der Steuervorteil, der mir geboten wird. Zahle ich in die Säule 3a ein, spare ich Einkommenssteuern. Ausserdem zahle ich auf das angelegte Kapital keine Vermögenssteuer und keine Verrechnungssteuern.
TWINT – Mein Alltagsbegleiter für mobile Zahlungen
TWINT ist eine «swissmade» Bezahl-App, die ich oft im Alltag nutze. Typischerweise bezahle ich damit mein Parkticket, tätige Onlinekäufe wie Lebensmittelbestellungen oder bezahle den Pizzalieferdienst. Ausserdem sende ich Freunden oder Familienmitgliedern Geld per TWINT, wenn wir beispielsweise gemeinsam essen waren und die Rechnung teilen möchten.
TWINT sieht man auch oft an Hofläden oder bei Blumenständen. Dort «twintet» man einfach den fälligen Betrag für den Blumenstrauss oder die Eier. TWINT ist in der Schweiz fast schon ein Muss geworden in den letzten Jahren.

Resümee zu meinen Finanztools
Jedes meiner Finanztools hat seit Jahren seinen festen Platz bei mir gefunden, basierend auf seinen Stärken. Durch die Nutzung von Zak, Swissquote und Co. habe ich meine Finanzen nicht nur optimiert, sondern auch Einsparungen erzielt. Dies betrifft nicht nur direkte Kosten, wie Kontoführungsgebühren, sondern auch die Art und Weise, wie ich mein Budget verwalte und den Überblick über meine Finanzen behalte.
Ich hoffe, dieser Einblick in meine finanzielle Toolbox hat dir gefallen. Und wer weiss: Vielleicht inspiriert dich dieser Beitrag sogar dazu, deine eigene Finanzstrategie bzw. deine Finanztools zu überdenken und zu optimieren. Wenn ja, dann beginne am besten mit dem, was für deine Situation am sinnvollsten ist, und baue von dort aus dein System weiter aus. Finanzielles Wohlbefinden ist eine Reise, und die richtigen Tools können den Weg dorthin erheblich erleichtern.
Um ein persönliches Beispiel zu teilen: Durch die Nutzung von Zak kann ich regelmässig mehr Geld sparen, als ich ursprünglich geplant hatte. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie mächtig das richtige Werkzeug sein kann, wenn es darum geht, finanzielle Ziele zu erreichen.
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