Mein jüngster ETF-Kauf: FTSE Developed World

Den FTSE Developed World ETF bespare ich schon seit einigen Jahren für meine Kinder. Nun habe ich ihn auch für mein Hauptdepot gekauft. Warum ich ausgerechnet diesen ETF ausgewählt habe und welchen Broker ich dafür nutze, zeige ich dir in diesem Beitrag.
Grundlagen des FTSE Developed World ETF
Der Vanguard FTSE Developed World UCITS ETF Distributing bildet, wie der Name sagt, den FTSE Developed Index nach. Dieser Index beinhaltet rund 2’100 Unternehmen aus verschiedenen Branchen wie Technologie, Finanzwesen, Gesundheitswesen und Konsumgüter, die in Nordamerika, Europa, Asien und Australien ansässig sind. Eine so breite Diversifikation hilft dabei, das Risiko zu senken und gleichzeitig vom Wachstum in verschiedenen Branchen und Regionen zu profitieren.
Allerdings werden nur Unternehmen aus entwickelten Ländern und keine Schwellen- und Entwicklungsländer berücksichtigt. Dies ist mir wichtig, da ich möchte, dass mein angelegtes Geld vor allem in Unternehmen von freien und rechtssicheren Ländern investiert ist. Für den Vermögensaufbau kann das vorteilhaft sein. Ich hatte beispielsweise einige russische Aktien, die ich nach Ausbruch des Krieges komplett abschreiben konnte.
Info: Amerikanische und Europäische Unternehmen sind in der Regel zum Teil in Schwellenländern und Entwicklungsländern investiert. Ebenso haben sie dort Kundschaft. Dies führt dazu, dass ich mit dem ETF dennoch an diesen Märkten teilhabe.
Die jährliche Gebühr (TER; Total Expense Ratio) ist mit 0,12 % vergleichsweise gering, was ihn zu einem sehr günstigen ETF macht. Die Grösse des Fonds beläuft sich auf rund 2,5 Milliarden Dollar, was die Beliebtheit unterstreicht. (Kleinere Fonds laufen Gefahr, eingestellt zu werden, was keinen Verlust darstellt, aber einen gewissen Aufwand für die Neuinvestition erfordert.)


Die Wertentwicklung war in den letzten Jahren gut. Seit Auflage des ETFs im Jahre 2014 ist er um 121,6 % gewachsen. Im Schnitt lag die Rendite bei 9,3 % pro Jahr, wenn alle Ausschüttungen reinvestiert wurden. Die Ausschüttungsquote lag 2023 bei 2,0 %.
Steuerlich sinnvoll: ETF Domizil Irland
Irland ist einer der führenden Standorte für die Auflegung von ETFs, was hauptsächlich auf seinen günstigen steuerlichen Regelungen zurückzuführen ist. So hat Irland beispielsweise mit vielen Ländern Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen, die niedrigere Quellensteuersätze oder eine Befreiung von der Quellensteuer ermöglichen. Einfacher gesagt bedeutet dies, dass dieser ETF (durch den hohen Anteil von US-Aktien) weniger Steuern zahlen muss und dadurch mehr an die Anteilseigner ausschütten kann, als ein ETF mit einem nicht so günstigen Domizil.
Kaufprozess
Gekauft habe ich den FTSE Developed World ETF über meinen Broker Swissquote. Die Transaktion wurde innerhalb weniger Minuten ausgeführt, und die Anteile wurden meinem Portfolio hinzugefügt. Einen ausführlichen Erfahrungsbericht zu Swissquote findest du hier.

Erwartungen und Ziele
Mein Hauptziel beim Kauf des FTSE Developed World ETF ist es, langfristig vom Wirtschaftswachstum der entwickelten Länder zu profitieren und damit eine stabile Rendite zu erwirtschaften. Angesichts der robusten Wirtschaftsstrukturen sowie der Freiheit und Rechtssicherheit bieten diese Länder eine verlässliche Basis für nachhaltiges Wachstum. Ich bin mir sicher, dass dies die Wahrscheinlichkeit einer stabilen Rendite erhöht.
Letztendlich zielt diese Investition darauf ab, mein Kapital zu schützen und zu vermehren, um meine finanziellen Ziele zu erreichen und mein Vermögen langfristig zu sichern.
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