Jessica verdient als Fachfrau für Operationstechnik 84’500 Franken pro Jahr

Heute habe ich wieder ein Einahmen-Ausgaben-Beispiel aus der Community für euch: Jessica hat ihre Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin in Deutschland abgeschlossen und arbeitet seit Mitte 2021 in Zürich.
Jessica (28) verdient 6’500 Franken brutto pro Monat (mal 13 pro Jahr). Ihr Nettolohn beträgt 5’200 Franken. Die Quellensteuern sind im Nettolohn bereits berücksichtigt.
Jessicas monatliche Ausgaben in Zürich
- Miete (warm) 1’945 Franken
- Renten-/BU-Versicherung 600 Franken
- Lebensmittel 400 Franken
- Krankenkasse 350 Franken
- Treibstoff 200 Franken
- Autoversicherung 74 Franken
- Katzenutensilien 200 Franken
- Katzenversicherung 65 Franken
- Internet/TV 60 Franken
- Strom 47 Franken
- Fitness 39 Franken
- Kombi-Haushaltversicherung 36 Franken
- Serafe (Rundfunkgebühr) 28 Franken
- Handy 25 Franken
- Rechtsschutzversicherung 21 Franken
- Spotify 13 Franken
- Kontoführungsgebühr 8 Franken
Gesamt: 4’111 Franken
Meine Einschätzung
Jessica verdient gut, sie hat aber auch eher hohe Ausgaben: Ihre Miete und ihre Ausgaben für die Katze sowie für diverse Versicherungen sind relativ hoch. Ihre Kosten für Urlaub und Kleidung trackt sie nicht, was auch noch zu berücksichtigen ist. Nichtsdestotrotz kann Jessica auch jetzt schon monatlich rund 1’000 Franken auf die Seite legen. Meiner Meinung nach ist noch Sparpotential vorhanden.
Potential zum Kosten senken
Da Jessica in der Stadt Zürich wohnt, könnte sie auf ein eigenes Auto verzichten. Mit dem ÖV und Carsharing (Mobility) wäre sie – gerade in und um Zürich – trotzdem sehr mobil. Ich kann es aber auch verstehen, wenn sie nicht auf ein eigenes Auto verzichten möchte (z.B. für Heimatbesuche).
Die 600 Euro/Franken pro Monat für eine deutsche Renten-/BU-Versicherung sind mir ein Dorn im Auge. Die BU würde ich prüfen lassen und allenfalls behalten, die Rentenversicherung hingegen nicht.
Viel eher würde ich in der Schweiz in die Vorsorge investieren und das jährliche Maximum in die Säule 3a einzahlen. Die Kontoführungsgebühren von jährlich 96 Franken könnten ebenfalls umgangen werden, beispielsweise mit der Eröffnung eines kostenlosen Kontos.
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