Warum ausgerechnet dieser ETF?

In die Schweiz auswandern

Warum ausgerechnet dieser ETF?

Wieder ist ein Monat um, und der ETF-Sparplan für meine Kinder wurde erneut ausgeführt. Häufig werde ich gefragt, warum ich mich für diesen ETF entschieden habe. Dazu muss ich etwas weiter ausholen. Los geht’s!

Finanzielle Bildung ist wichtig

Früher, bevor ich von Deutschland in die Schweiz ausgewandert bin, habe ich mich immer bei der Bank beraten lassen, wenn es ums Sparen und Anlegen ging. Die Performance liess allerdings zu wünschen übrig. Eine Riesterrente, bei der die Gebühren jedes Jahr den Ertrag überstiegen, ist mein negativstes Beispiel. Schon vor Jahren habe ich sie deshalb gekündigt.

Angepriesen wurden mir die Riesterrente und andere Bankprodukte, wie etwa ein Bausparvertrag, immer als tolles Produkt. Erst hinterher merkte ich, wie schlecht diese Produkte performen und welche Alternativen es gibt. Dies gelang mir aber erst durch den Aufbau von Finanz-Know-how. Bücher, Podcasts, Blogs und nicht zuletzt Gespräche mit Schweizerinnen (Tensha!) und Schweizern über Finanzen waren hierbei sehr wichtig für mich. 

Deshalb habe ich mich für einen ETF entschieden 

Vergleicht man die verschiedenen Vermögensklassen (Immobilien, Rohstoffe, Aktien, Anleihen etc.) erkennt man, dass ein breit diversifiziertes Aktienportfolio langfristig die beste Performance liefert. Die einfachste und beste Art, ein breit diversifiziertes Aktienportfolio aufzubauen, ist der Kauf von passiv gemangten Aktienfonds (ETFs bzw. Indexfonds). 

Breit gestreut – nie bereut 

Experten empfehlen ein global diversifiziertes Aktienportfolio. Sehr beliebt ist die 70/30-Aufteilung: 70% der Investitionssumme geht in einen ETF, der die grössten Aktiengesellschaften der entwickelten Länder abdeckt, und als Ergänzung gehen die restlichen 30% in einen ETF, der die Emerging Marktes (Schwellenländer) abdeckt. Als Alternative kann man auch einen ETF auswählen, die gesamte Welt abdeckt (z.B. FTSE All-World-Index).

Immer wieder werde ich gefragt, weshalb ich einen deutschen Broker* verwende, obwohl ich in der Schweiz lebe. Es ist so: Leider werden in der Schweiz keine ETF-Sparpläne angeboten. In Deutschland ist das jedoch Standard. Da lag es für mich auf der Hand, neben meinen Hauptdepot bei Swissquote einen deutschen Broker zu verwenden. Nachteile habe ich dadurch nicht. Das Depot ist kostenlos und besteuert werde ich weiterhin nur in der Schweiz.

Christian der Auswanderluchs

Passive Aktienfonds vs. aktive Aktienfonds

Wichtig ist es, den Unterschied zwischen aktiv gemanagten und passiv gemanagten Aktienfonds zu kennen. Beim aktiv gemanagten Aktienfonds verfolgt ein ganzes Team das Ziel, eine möglichst gute Rendite zu erreichen. Sie kaufen und verkaufen Anteile an Unternehmen und versuchen damit den Markt zu schlagen. Im Gegensatz dazu bildet der passiv gemanagte Aktienfonds nur einen Index (z.B. All-World-Index, DAX, S&P 500, etc.) ab. Vergleicht man aktive und passive Aktienfonds, so schneiden durchschnittlich betrachtet die passiven bei der langfristigen Rendite deutlich besser ab als die aktiven Aktienfonds.

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Mein Schweizer Privatkonto ist das Zak-Konto von der Bank Cler. Es ist kostenlos und bietet viele weitere Vorteile, wie beispielsweise virtuelle Unterkonten und einen Guthabenzins in Höhe von 1,0%. Wenn du ebenfalls ein Zak-Konto eröffnest, kannst du dir mit dem Code „AWLZAK“ ein Startguthaben in der Höhe von 50.- Franken sichern. Hier geht es zum Erfahrungsbericht. (Nur mit Wohnsitz in der Schweiz möglich.)

Christian der Auswanderluchs🇨🇭

Buy and Hold

Meine Strategie, die ich verfolge, ist Buy and Hold. Wenn ich mich einmal für einen ETF oder eine Aktie entschieden habe, habe ich das Ziel, diesen ETF oder diese Aktie auch langfristig zu halten und nicht zu verkaufen. Niemand weiss, wie sich die Wirtschaft und die Unternehmen in Zukunft entwickeln werden. Mag ein Unternehmen auch zwischenzeitlich ins Straucheln geraten, kann es in der Zukunft trotzdem wieder an Fahrt gewinnen und ein ordentliches Wachstum vollziehen. Zudem werden bei Käufen und Verkäufen an der Börse Gebühren fällig, welche die Rendite schmälern.

Mein ETF

Nun zu meinem ETF: Ich habe mich für den Vanguard FTSE Developed World UCITS Distributing entschieden. Dieser besteht aus rund 2‘200 verschiedenen Aktiengesellschaften der entwickelten Welt (Industrienationen). Die Gesamtkostenquote (TER) liegt bei niedrigen 0,12% jährlich. Dank der breiten Diversifikation und den niedrigen Gebühren erwarte ich langfristig die Marktrendite von 6 bis 8% pro Jahr zu erreichen.

PS: Auch über die Schweizer Säule 3a kann man in ETFs bzw. Indexfonds investieren.

Quelle: finanzfluss.de
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Christian der Auswanderluchs

 

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