Diese Aktien zahlen mir jedes Jahr mehr Dividende

Wenn es um Aktien geht, denken viele zuerst an Kursgewinne. An die eine Aktie, die sich verdoppelt. An den perfekten Zeitpunkt zum Ein- und Ausstieg. An Schlagzeilen über Tech-Giganten oder den nächsten Börsenhype.
Früher habe ich auch mal so gedacht. Heute sehe ich das Thema jedoch anders. Ich will nicht mehr darauf hoffen, dass eine Aktie irgendwann «explodiert». Ich will ein System, das mir nicht nur Buchgewinne liefert, sondern echte, greifbare Erträge. Und genau deshalb setze ich auf Dividendenaristokraten.
Was Dividendenaristokraten wirklich ausmacht
Dividendenaristokraten sind Unternehmen, die ihre Dividende über mindestens 25 Jahre hinweg jedes Jahr erhöht haben. Das klingt zunächst wie eine nette Statistik, ist aber in Wirklichkeit ein starkes Qualitätsmerkmal. Denn um das zu schaffen, muss ein Unternehmen sehr viel richtig machen.
Es muss über Jahrzehnte stabile Gewinne erwirtschaften und Durststrecken wie etwa Finanzkrisen, Rezessionen und geopolitische Spannungen überstehen. Gleichzeitig muss es seine Marktposition behaupten oder sogar ausbauen.
Das bedeutet: Hinter diesen Unternehmen stehen in der Regel robuste Geschäftsmodelle, starke Marken und ein Management, das langfristig denkt.
Für mich passt genau das sehr gut zu einer langfristigen Anlagestrategie. Ich will nicht ständig handeln, spekulieren oder jede Woche mein Depot umbauen. Ich möchte solide Unternehmen kaufen und ihnen Zeit geben.
Der wichtigste Punkt: Der Aktienkurs ist nicht alles
Was mich persönlich an Dividendenaristokraten besonders überzeugt, ist die Tatsache, dass der Aktienkurs nicht mehr der Fokus ist.
Viele Anleger fühlen sich komplett vom Aktienkurs abhängig. Steigt der Kurs, fühlen sie sich gut. Fällt er, entstehen Unsicherheit oder sogar Angst. Das führt oft zu emotionalen Entscheidungen. Aktien werden vorschnell verkauft, obwohl sich am eigentlichen Unternehmen kaum etwas geändert hat.
Dividendenaristokraten verändern diese Dynamik, denn sie liefern kontinuierlich regelmässige Ausschüttungen. Das bedeutet: Ich bekomme einen Cashflow, unabhängig davon, was der Markt gerade macht. Ich schaue nicht mehr (nur) auf den Kurs, sondern auch auf den Ertrag, den mein Depot durch Dividenden generiert.
Qualität statt Hype
Ein weiterer Grund, warum ich auf Dividendenaristokraten setze, ist die Qualität dieser Unternehmen.
An der Börse gibt es immer wieder Trends. Mal sind es Tech-Aktien, mal Wasserstoff, mal künstliche Intelligenz. Viele dieser Themen haben ihre Berechtigung. Aber sie bringen auch eines mit: Unsicherheit.
Bei Dividendenaristokraten ist das anders. Diese Unternehmen haben bereits bewiesen, dass sie funktionieren. Und zwar nicht nur in einem guten Jahr oder während eines Börsenbooms, sondern über Jahrzehnte hinweg.
Das heisst nicht, dass sie keine Risiken haben. Natürlich kann auch ein Dividendenaristokrat Probleme bekommen. Auch eine lange Dividendenhistorie ist keine Garantie für die Zukunft. Aber sie ist ein Hinweis darauf, dass ein Unternehmen in der Vergangenheit sehr widerstandsfähig war und dies hoffentlich in der Zukunft so fortsetzt.
Für mich ist das ein entscheidender Punkt. Ich will mein Geld nicht in die nächste grosse Story investieren, sondern in Unternehmen, die schon gezeigt haben, dass sie langfristig erfolgreich sein können.
Der psychologische Vorteil wird oft unterschätzt
In der Theorie klingt es einfach: Aktien kaufen und halten. In der Praxis scheitern aber viele daran. Wenn die Kurse fallen, entsteht Angst. Wenn die Kurse stark steigen, kommt die Gier. Viele Anleger kaufen zu spät und verkaufen zu früh.
Dividenden helfen dabei, diese Emotionen besser in den Griff zu bekommen. Warum? Weil man – wie oben schon beschrieben – regelmässig sieht, dass das System funktioniert. Es kommt Geld aufs Konto. Man wird fürs Investiert bleiben belohnt.
Gerade in schwachen Marktphasen ist das extrem wertvoll. Während andere nervös werden, kann man mit Dividendenaristokraten entspannt bleiben, denn die Dividenden fliessen weiterhin. Das schafft Vertrauen in die eigene Strategie.
Zinseszinseffekt – aber greifbar
Der Zinseszinseffekt wird oft als eines der wichtigsten Prinzipien beim Investieren bezeichnet. Das Problem: Er ist abstrakt.
Dividenden machen den Zinseszinseffekt greifbarer. Wenn ich meine Dividenden reinvestiere, passiert Folgendes: Ich kaufe zusätzliche Aktien, die wiederum Dividenden zahlen. Diese Dividenden können erneut investiert werden – und so weiter. Mit der Zeit entsteht eine Dynamik, die sich immer weiter beschleunigt.
Am Anfang sind die Beträge klein. Vielleicht sind es nur ein paar Franken oder Dollar. Aber nach einigen Jahren merkt man, wie die Beträge grösser und grösser werden. Und die Dividenden wachsen nicht nur, weil die Unternehmen ihre Ausschüttungen erhöhen, sondern auch, weil man selbst mehr Anteile besitzt.
Warum «langweilig» oft besser ist
Dividendenaristokraten sind oft «langweilig». Konsumgüter, Industrie, Gesundheitswesen, Basiskonsum, Energie – keine grossen Schlagzeilen, keine spektakulären Versprechen, keine Kursexplosionen. Ich habe für mich aber festgestellt: Ich brauche keine Spannung im Depot.
Im Gegenteil. Je unspektakulärer ein Unternehmen wirkt, desto interessanter kann es für eine langfristige Strategie sein. Denn viele dieser Unternehmen verkaufen Produkte oder Dienstleistungen, die auch in schwierigen Zeiten gebraucht werden.
Der passende Broker für Dividendenaristokraten
Wer in Dividendenaristokraten investieren möchte, braucht natürlich auch einen passenden Broker. Für mich sind dabei vor allem drei Punkte wichtig: einfache Bedienung, niedrige Gebühren und ein gutes Produktangebot.
Ein Broker, der alles davon erfüllt und insbesondere für Einsteiger gut geeignet ist, ist Zak Invest. Das Depot lässt sich direkt in der Zak-App eröffnen und verwalten. Zur Verfügung stehen über 12 000 Aktien, ETFs und Fonds, darunter auch internationale Aktien an wichtigen Börsen wie der SIX, NASDAQ, NYSE, XETRA oder LSE.
Die Gebühren werden vor dem Kauf transparent angezeigt. Das gefällt mir besonders, weil man sofort sieht, was eine Order kostet. Bei Zak Invest beträgt die Courtage an der SIX 0,25 Prozent. Jedoch mindestens 5 Franken und maximal 50 Franken. An ausländischen Börsen sind es 0,50 Prozent (mindestens 15 Franken und maximal 300 Franken). Dazu kommt eine Depotgebühr von 0,25 Prozent pro Jahr.
Die Mindestgebühren muss man natürlich im Blick behalten. Wer jedoch langfristig investiert und nicht ständig kleine Einzelorders aufgibt, kommt damit aber gut zurecht. Zak-Plus-User sparen zudem 50 Prozent auf die Courtage.
Steuern: Ein unterschätzter Punkt beim Investieren
Ein Thema, das viele Anleger unterschätzen, ist die Steuererklärung. Gerade wer Dividenden erhält, muss sauber dokumentieren, welche Erträge geflossen sind. Bei ausländischen Brokern kann das schnell mühsam werden. So kann es sein, dass man Unterlagen zusammensuchen, Dividenden umrechnen und alles korrekt in die Schweizer Steuererklärung übertragen muss.
Hier sehe ich einen grossen Vorteil bei Schweizer Lösungen wie Zak Invest: Die Kapitalerträge werden übersichtlich dargestellt. Zusätzlich kann ein e-Steuerauszug bestellt werden. Dieser kostet zwar 75 Franken, spart aber viel Zeit und Nerven – besonders, wenn das Depot mit der Zeit grösser wird.
Ein Blick in mein Depot
Ein Beispiel aus meinem eigenen Depot ist Johnson & Johnson. Viele würden das Unternehmen wahrscheinlich als klassisch «langweilig» einordnen – Pharmakonzern, seit Jahrzehnten am Markt, keine grossen Schlagzeilen, aber eine stetig wachsende Dividende. Genau das hat mich überzeugt.
Produkte aus dem Pharmabereich werden immer gebraucht, unabhängig von der Wirtschaftslage. Und genau diese Verlässlichkeit spiegelt sich auch in der Dividendenhistorie wider. Seit mittlerweile 64 Jahren erhöht Johnson & Johnson jährlich seine Dividenden.
Was mich dann aber selbst überrascht hat: Seit meinem Einstieg liegt die Aktie rund
43 Prozent im Plus. Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass man sich zwischen Stabilität und Wachstum nicht immer entscheiden muss. Auch vermeintlich langweilige Titel können ordentlich performen – wenn man ihnen Zeit gibt.
Ein weiterer «langweiliger» Dividendenaristokrat
Ähnlich ist es bei Chevron. Die Ölbranche ist vielen zu schwankungsanfällig, zu abhängig vom Ölpreis, zu unberechenbar, meinen manche. Und ja, diese Schwankungen gibt es. Aber genau darin liegen auch Chancen. Chevron hat über Jahrzehnte bewiesen, dass das Unternehmen selbst in schwierigen Phasen stabil bleibt und zuverlässig Dividenden zahlt. Für mich war das der entscheidende Punkt.
Und auch hier zeigt sich: Qualität zahlt sich aus. Seit meinem Einstieg steht die Position 26 Prozent im Plus. Dividendenaristokraten sind also nicht nur für stetige Ausschüttungen da – sie können auch starke Kursgewinne liefern, wenn Bewertung und Zeitpunkt stimmen.
Mein Fazit
Ich investiere nicht, um den Markt kurzfristig zu schlagen. Ich investiere, um langfristig Vermögen aufzubauen – und zwar mit einer Strategie, mit der ich gut schlafen kann.
Dividendenaristokraten passen für mich perfekt dazu. Sie stehen für Qualität, Beständigkeit und regelmässige Ausschüttungen. Sie nehmen dem Aktienmarkt nicht seine Schwankungen, aber sie verändern den Blick darauf. Der Fokus liegt nicht mehr nur auf dem Kurs, sondern auf dem langfristigen Ertrag.
Wichtig ist dabei, dass auch die Umsetzung passt. Ein guter Broker sollte nicht unnötig kompliziert sein. Bspw. zeigt Zak Invest, dass Investieren direkt in der Banking-App einfach, transparent und günstig funktionieren kann.
Wer Zak Invest ausprobieren möchte, kann das Zak-Konto einfach und in wenigen Minuten online eröffnen. Mit dem Gutscheincode AWLZAK gibt es für Neukunden sogar 50 Franken direkt aufs Konto gutgeschrieben.
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