Der 13. Monatslohn in der Schweiz

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Der 13. Monatslohn in der Schweiz

Eine Besonderheit, die oft mit der Schweizer Arbeitswelt in Verbindung gebracht wird, ist der 13. Monatslohn. Doch was genau ist der 13. Monatslohn, und wie verbreitet ist er tatsächlich in der Schweiz? In diesem Blogbeitrag werfen wir einen genaueren Blick darauf.

Was ist der 13. Monatslohn?

Der 13. Monatslohn ist Bestandteil des Bruttojahreslohns und keine zusätzliche freiwillige Leistung des Arbeitgebers. Das bedeutet, dass der vertraglich festgelegte Jahreslohn durch 13 anstatt durch 12 geteilt wird und dementsprechend in 13 Teilen ausgezahlt wird. Üblicherweise erfolgt die Auszahlung im November oder Dezember. 

Die Verwendung dieses «zusätzlichen» Geldes variiert: Manche nutzen es, um ihre Einkommensteuern zu zahlen, die in der Schweiz erst im Nachhinein fällig werden. Andere investieren einen Teil oder die gesamte Summe in die freiwillige Vorsorge (Säule 3a) oder sie nutzen das Geld, um sich und ihren Liebsten zu Weihnachten etwas Besonderes zu gönnen. Es ist hervorzuheben, dass vom 13. Monatslohn netto deutlich mehr übrig bleibt, als es in Deutschland der Fall wäre, da die Lohnabgaben in der Schweiz deutlich niedriger sind.

Hinweis: Während in Deutschland Arbeiter einen «Lohn» und Angestellte ein «Gehalt» erhalten, wird in der Schweiz diesbezüglich keine Unterscheidung gemacht: In der Schweiz wird bei allen Erwerbstätigen von «Lohn» gesprochen.

Verbreitung des 13. Monatslohns

Obwohl der 13. Monatslohn in der Schweiz weit verbreitet ist, ist er nicht gesetzlich vorgeschrieben und wird nicht in allen Branchen oder von allen Arbeitgebern standardmässig angeboten. Ein fehlender 13. Monatslohn stellt jedoch keinen Nachteil dar, denn letztendlich zählt das Gesamtjahreseinkommen. Wie dieses aufgeteilt wird, ist zweitrangig. Aus eigener Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass es ein tolles Gefühl ist, wenn am Ende des Jahres ein grosser Betrag auf das Konto eingeht. 🙂

Lohnverhandlung

Bei der Lohnverhandlung ist es wichtig zu wissen, dass der 13. Monatslohn Teil des Gesamtgehalts ist und nicht als zusätzliche Leistung angesehen wird. Das bedeutet, der Jahreslohn wird durch 13 und nicht durch 12 Monate geteilt. Daher ist es entscheidend, in Gehaltsverhandlungen immer den Jahreslohn und nicht den Monatslohn zu verhandeln.

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Neben dem Grundgehalt sind natürlich auch variable Lohnbestandteile wie beispielsweise Boni zu berücksichtigen. Dies gilt besonders für Positionen in Führungsebenen oder im Vertrieb, wo der Bonus oft einen erheblichen Teil des Gesamteinkommens ausmacht.

Sparen und Investieren

Wie bereits erwähnt, bietet der 13. Monatslohn eine ausgezeichnete Gelegenheit, um deine finanziellen Ziele zu erreichen. Ein Teil davon kann effektiv für den Vermögensaufbau eingesetzt werden. Eine Option ist die Einzahlung in die Säule 3a, die sich besonders für langfristige Sparziele im Hinblick auf den Ruhestand eignet.

Alternativ kannst du auch in Aktien oder ETFs investieren. Diese Anlageformen bieten die Möglichkeit, langfristig vom globalen Wirtschaftswachstum zu profitieren. Durch eine sorgfältige Auswahl und Streuung deiner Investments kannst du ein robustes Portfolio aufbauen und deine finanzielle Zukunft absichern.

Resümee zum 13. Monatslohn

Obwohl der 13. Monatslohn keine Zusatzvergütung darstellt, ist es dennoch ein tolles Gefühl, zu Ende des Jahres einen doppelten Lohn zu erhalten. Besonders schön ist es, wenn man den Betrag nicht ins Budget eingeplant, sondern zur freien Verfügung hat. So kann man ihn je nach Gusto sparen oder damit sich und seinen Lieben etwas gönnen oder beides.

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Christian der Auswanderluchs

 

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