Corona-Virus in der Schweiz 😷🦠

Spätestens seit Montag, den 16. März, ist das Corona-Virus im Alltag der Menschen in der Schweiz angekommen. Der Schweizer Bundesrat informierte in einer Pressekonferenz über die „ausserordentliche Lage“. Das öffentliche Leben ist auf das Mindeste reduziert: Schulen, Universitäten, Coiffeure (Friseure), Modegeschäfte, Kinos, Restaurants, Schwimmbäder, Kosmetiksalons, Museen, Theater, Fitnessstudios, botanische und zoologische Gärten sind geschlossen. Vorerst bis zum 19. April. Hamsterkäufe haben die Lebensmittelgeschäfte leer gefegt.
Niemals für möglich gehalten
Diese Entwicklung kommt mir eigenartigerweise gar nicht komisch vor. Im Dezember 2019, als die Krankheit in China ausbrach, hätte ich mir diese Entwicklung allerdings nie vorstellen können. Hätte mir da jemand erzählt, dass das öffentliche Leben in der Schweiz ähnlich eingeschränkt wird wie in der betroffenen Region Chinas, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Vielleicht kommt es mir nicht eigenartig vor, weil es, wie bei der klassischen Salamitaktik, die Veränderung nach und nach von statten gingen.
Grosse Herausforderungen stehen uns bevor. Tensha und ich sind beide berufstätig. Die Kita unserer Tochter ist nur noch im Notbetrieb. Betreut werden nur noch Kinder von Eltern in systemkritischen Berufen. Da ich in der Pharmabranche tätig bin, zähle ich höchstwahrscheinlich auch dazu.
So jedenfalls wurde es uns heute im Geschäft mitgeteilt. Falls nicht, wüssten wir nicht, wie wir unser Kind betreuen lassen sollten. Die Grosseltern, die sonst immer eingesprungen sind, fallen als Alternative weg. Sie gehören zur Risikogruppe, weil sie über 65 Jahre alt sind. Ihnen wird empfohlen jeglichen Kontakt mit anderen Personen zu vermeiden oder zumindest auf das Mindeste zu reduzieren.
Herausforderungen
Diese Herausforderungen beschäftigen uns so sehr, dass wir uns gar nicht so recht mit der Krankheit beschäftigen. Was, wenn noch einer oder wir beide oder sogar alle drei an Covid-19 – wie die Krankheit genannt wird – erkranken? Niemand weiss genau, wie gefährlich dieses Virus wirklich ist.
Man hört in den Medien Horrorgeschichten aus Italien. Dort grassiert die Krankheit derzeit am schlimmsten. Überfüllte Notaufnahmen, zu wenige Beatmungsgeräte, zu wenig Personal in den Spitälern. Hoffentlich wird die Schweiz die sich ausbreitende Krankheit besser in den Griff bekommen.
Und als ob das ganze noch nicht schlimm genug wäre, bahnt sich eine Wirtschaftkrise an. Nun gilt es zusammen zu halten. Die Situation wird in der nächsten Zeit schlimmer werden. Aber schaut man sich die gemeisterten Krisen der Vergangenheit an, so wird man zu der Feststellung kommen, dass wir auch diese Krise meistern werden!
PS: Wie ist dein Eindruck der derzeitigen Lage?
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