Chevron nachgekauft: Warum ich sinkende Kurse liebe 📉

Es gibt Anleger, die nervös werden, wenn Kurse fallen. Und es gibt Anleger die sich genau dann freuen – wie mich. Denn für mich als Buy-and-Hold-Investor sind Korrekturen eine Einladung, günstig Qualitätsaktien nachzukaufen. In diesem Beitrag erfährst du, warum ich kürzlich meine Position bei Chevron ausgebaut habe, was die Aktie für mich so interessant macht und wie ich mit Rückschlägen an der Börse umgehe.
Rückblick: Mein erster Kauf von Chevron-Aktien
Chevron war eine der ersten «Ölaktien», die ich mir ins Depot geholt habe – bewusst mit dem Fokus auf Dividenden. Schon damals war mir klar: Diese Aktie möchte ich langfristig halten.
Warum ich jetzt nachgekauft habe
Die jüngste Kurskorrektur war für mich der perfekte Anlass, meine Chevron-Position weiter auszubauen. Dabei geht es mir nicht um kurzfristige Gewinne, sondern um den langfristigen Vermögensaufbau durch Dividenden. Wenn Kurse sinken, kann ich mehr Anteile für den gleichen Einsatz kaufen – das freut mich. Denn: Je mehr Anteile, desto mehr Dividenden.
Chevron: Ein Dividenden-Aristokrat
Chevron gehört zur exklusiven Gruppe der Dividenden-Aristokraten. Das bedeutet: Das Unternehmen hat seine Dividende seit mindestens 25 Jahren in Folge jedes Jahr erhöht – im Fall von Chevron sind es sogar 36 Jahre!
Mich überzeugen solche Unternehmen, weil sie über Jahrzehnte hinweg solide wirtschaften, selbst in Krisenzeiten. Ölkrisen, schwankende Rohstoffpreise, geopolitische Unsicherheiten – Chevron hat all das gemeistert und dabei Jahr für Jahr seine Ausschüttung gesteigert. Das ist für mich ein starkes Qualitätsmerkmal.
Mein Nachkauf
Gekauft habe ich sieben Chevron-Aktien zu einem Kurs von 133.95 US-Dollar pro Aktie. Insgesamt habe ich 944.91 US-Dollar investiert, inklusive Stempelsteuer (1.41 US-Dollar) und Gebühren in Höhe von 5.85 US-Dollar. Die Dividendenrendite liegt bei 5,11 %.

Langfristiges Denken statt kurzfristiger Schwankungen
Aktuell hat sich der Kurs der Aktie bereits wieder etwas erholt (136.26 US-Dollar). Aber selbst, wenn das nicht so wäre: Ich mache mir keine Sorgen.
Mein Fokus liegt auf dem stetigen Dividendenwachstum. Mit jeder Erhöhung steigt meine persönliche Dividendenrendite. Irgendwann wird sie zweistellig sein.
Ich investiere nicht, um zu traden oder den perfekten Ausstiegspunkt zu finden. Ich investiere, um mir ein verlässliches passives Einkommen aufzubauen. Das gibt mir Ruhe und Gelassenheit – auch bei volatilen Märkten.
Fazit: Ruhe bewahren, Chancen nutzen
Chevron ist eine meiner Lieblingsaktien – und ich bin überzeugt, dass sie auch in Zukunft ein verlässlicher Dividendenzahler bleibt.
Zwar gibt es Stimmen, die Ölaktien keine Zukunft geben. Doch ich bin anderer Meinung. Der weltweite Energiebedarf ist weiterhin hoch. Und selbst wenn sich die Branche wandelt – erfolgreiche Unternehmen wie Chevron werden Wege finden, auch in Zukunft Gewinne zu erzielen.
Ein Beispiel dafür ist Altria – ebenfalls ein Dividendenaristokrat, der trotz Herausforderungen im Tabakmarkt jährlich seine Dividenden steigert.
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