Betriebliche Altersvorsorge weiterlaufen lassen? 🇩🇪🇨🇭

Geht es dir so wie mir und du hast eine betriebliche Altersvorsorge von deinem (ehemaligen) deutschen Arbeitgeber? Da stellt sich die Frage: Weiterhin freiwillig einzahlen, ruhen lassen oder komplett auflösen?
Lohnend durch Arbeitgeberförderung
Die betriebliche Altersvorsorge in Deutschland wird in der Regel durch den Arbeitgeber gefördert und ist dadurch beliebt. Meistens läuft es so ab, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer in diese Art Pensionskasse einzahlen und somit für den Ruhestand des Mitarbeiters vorgesorgt werden soll. Zahlt der Mitarbeiter freiwillig mehr ein, wird das häufig vom Arbeitgeber durch eine Verdoppelung seiner freiwilligen Einzahlungen belohnt. So weit, so gut.
Was tun, wenn man auswandert?
Ich selbst habe zwei solche betriebliche Altersvorsorgeprodukte aus Deutschland. Freiwillige Einzahlungen lohnen sich jetzt nicht mehr. Zum einen ist die zu erwartende Rendite im Vergleich mit einer Investition in ETFs oder in Einzelaktien eher mickrig, zum anderen würde mein ehemaliger Arbeitgeber die Einzahlungen natürlich auch nicht mehr mit Beiträgen von seiner Seite belohnen.
Am liebsten würde ich die Verträge kündigen und das Guthaben auszahlen lassen. Das ist aber leider nicht möglich. Bleibt mir also nur die Variante, das Ganze weiterlaufen zu lassen und darauf zu hoffen, dass die Rendite höher sein wird als die Inflation. So wie es derzeit aussieht, hege ich dafür allerdings keine grossen Hoffnungen.
Glücklicherweise gibt es die Säule 3a
Glücklicherweise haben wir in der Schweiz flexiblere, einfachere und renditestärkere Möglichkeiten, um für unseren Ruhestand vorzusorgen. Wir können freiwillig in die Pensionskasse einzahlen, was häufig auch durch den Arbeitgeber finanziell belohnt wird, oder aber wir zahlen in die Säule 3a ein.
Der Vorteil der Säule 3a gegenüber freiwilligen Einzahlungen in die Pensionskasse ist die grössere Flexibilität, was die Einzahlungen sowie die Art des Investierens angeht. Vom Arbeitgeber werden wir zwar nicht belohnt, aber vom Steueramt: Der Durchschnittsbürger kann mit einer ordentlichen vierstelligen Steuerersparnis pro Jahr rechnen, wenn der Maximalbetrag (Stand 2022: 6’883 Franken) in die Säule 3a einbezahlt wurde.
Aber auch, wenn du nicht den Maximalbetrag einzahlst, kannst du Steuern sparen.
Jeder sollte in die Säule 3a einzahlen
Rund 60 Prozent der Erwerbenden in der Schweiz nutzen heute schon die Säule 3a und der Anteil wächst kontinuierlich. Ich bin der Meinung, dass jeder in die Säule 3a einzahlen sollte.
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