Beste Chancen zum Auswandern in die Schweiz

Selten waren die Chancen zum Auswandern in die Schweiz besser als jetzt, denn Schweizer Unternehmen suchen händeringend nach Fachkräften. Mit dem Arbeitsvertrag ist die Grundvoraussetzung für eine Aufenthaltserlaubnis in der Schweiz geschaffen.
Selten gab es so viele Stellenausschreibungen
Der Job Market Index – herausgegeben von der Adecco Gruppe Schweiz – berichtet von einem Anstieg der freien Stellen um 39 Prozent im 4. Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahresquartal. Aber auch zum Vorkrisenniveau lässt sich ein Stellenanstieg um 18 Prozent erkennen. Das ist sogar ein neues Rekordhoch dieses Index. Damit lässt sich eine zügige wirtschaftliche Erholung von der Corona-Krise erkennen. Und dies – wie Mathias Binswanger (Professor für Volkswirtschaftslehre und Finance an der Fachhochschule Nordwestschweiz) sagt – ohne «Wumms» eines historischen Konjunkturprogramms.
«Deutschland hat es nicht geschafft, 2021 den wirtschaftlichen Einbruch von 2020 aufzuholen. Die Schweiz hat es geschafft und erst noch ohne den «Wumms» eines «historisches Konjunkturprogramms» wie in Deutschland. Ein wichtiger Grund: weniger unüberlegte, drastische Massnahmen.»
Mathias Binswanger Professor für Volkswirtschaftslehre und Finance an der Fachhochschule Nordwestschweiz über Twitter
Gesuchte Berufe in der Schweiz
Gesucht werden Fachkräfte besonders in der Humanmedizin – also Pflegefachkräfte und Ärzte –, in der Informationstechnologie, im Ingenieurwesen, in der Pharmabranche und im Treuhandwesen. Der Mangel in diesen Bereichen ist nichts neues. Schon seit Jahren leiden diese Branchen daran.
Quelle: Adecco-Fachkräftemangel-Index

Nachfragewachstum an Fachkräften nach Region
Das grösste Wachstum an freien Stellen konnte in der Nordwestschweiz (BS, BL, AG) mit plus 25 Prozent festgestellt werden. Darauf folgen die Regionen Espace Mittelland (FR, NE, JU, BE, SO) mit plus 21 Prozent, die Zentralschweiz (ZG, SZ, UR, NW, OW, LU) mit plus 21 Prozent, die Ostschweiz (TG, SG, AI, AR, GR, GL, SH) mit plus 13 Prozent, der Grossraum Zürich mit plus 12 Prozent und die Südwestschweiz (GE, VD, VS, TI) mit plus 8 Prozent.
Unternehmen werben sich gegenseitig Fachkräfte ab
Wie immer in wirtschaftlich guten Zeiten bieten sich für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hervorragende Chancen, eine neue, spannendere und/oder besser bezahlte Stelle zu finden. Nicht wenige nutzen diese Gelegenheit und ihre gute Verhandlungsposition. Besonders in der IT macht sich das bemerkbar.
Immer schon gehörten die Jobs dort zu den gutbezahlten. Das knappe Angebot und die wachsende Nachfrage an Informatikern führen zu noch höheren Löhnen. US-amerikanische Firmen wie zum Beispiel Google oder seit neuestem Facebook lassen die Löhne in der IT in und um Zürich weiter steigen.
Löhne über 11’000 Franken sind bei Google keine Seltenheit. Facebook soll sogar Praktikanten in der Softwareentwicklung 8’000 Franken pro Monat zahlen. Zur Freude der Angestellten, der Steuerämter und der hiesigen Wirtschaft – profitieren doch alle von der starken Kaufkraft solcher gut bezahlten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
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