Ausflug zum Zürcher Üetliberg 🏔🇨🇭

Am letzten Sonntag war es mal wieder so weit: Wir mussten auf den Berg. Der Gremlin, unsere dreijährige Tochter, wollte das nun mal so. Tagelang lag sie uns dann in den Ohren mit „Gömmer uf de Berg?“ – bis es endlich so weit war. Der Zürcher Hausberg (das ist kein Rechtschreibfehler 😉 das Wort „Züricher“ wird in der Schweiz nicht verwendet) ist nur 870 Meter hoch und damit für Schweizer Verhältnisse eher Zwerg als Berg. Ich denke sogar, dass Schweizer/innen aus den Kantonen Bern, Wallis oder Graubünden ihn eher als Hügel bezeichnen würden :D. Sei es drum. Für einen Sonntagsausflug aus dem Zürcher Umland ist der Üetliberg ideal.
Anreise zum Üetliberg
Am bequemsten kommt man mit der Üetlibergbahn, einer S-Bahn, vom Zürcher HB (Hauptbahnhof) oder einer der Zwischenstationen auf den Berg. Vom HB aus dauert die Fahrt 22 Minuten. Schon hier, aus dem Fenster heraus, kannst du die schöne Aussicht geniessen. An der Endstation angekommen führt von dort aus ein geteerter Weg zum Gipfel. Der Weg ist recht steil, aber ansonsten keine grosse Herausforderung und selbst mit dem Kinderwagen kein Problem. Innerhalb von ca. 10 Minuten ist man oben. Dort kannst du die Aussicht geniessen oder sogar nochmal 30 Meter höher auf den Aussichtsturm steigen (Kostenpunkt für die Aussichtsplattform: 2.- Schweizer Franken).
Für das leibliche Wohl ist auf dem Üetliberg natürlich auch gesorgt. Ein Restaurant und ein Imbisstand gerade bei der Endstation der Üetlibergbahn sowie ein Restaurant und zwei Imbissstände auf der Üetlibergspitze stehen zur Wahl. Es gab für uns – wie könnte es anders sein – Bratwurst, Pommes und Cervelat.


Herrliche Aussicht auf Zürich
Die Aussicht hier oben ist herrlich: Man sieht die Stadt Zürich, das Reppischtal und fast den ganzen Zürisee mit den Alpen dahinter. Bei herrlichem Sonnenschein streckten wir die Nasen in die Sonne und freuten uns über den frühlingshaften Tag. Wäre man gemein, hätte man gelacht über den Nebel, den man von hier oben in den Tälern sah. Ist man realistisch, ist einem klar, dass gerade so gut die dort unten uns da oben auslachen und die Nase rümpfen könnten: Es war und ist an einem solchen schönen Herbsttag – das muss man zugeben – recht touristisch auf dem Üetliberg und der Trubel tut dem ganzen ein bisschen einen Abbruch. Aber wie auch immer: Der Gremlin war zufrieden und wir somit auch.
Trotzdem: Empfehlenswert ist es, unter der Woche auf den Üetliberg zu gehen. Man kann übrigens auch gut einen Teil des Weges zu Fuss runter gehen (rauf ginge natürlich auch…) bspw. bis nach Ringlikon oder Uitikon. Aber Achtung: In den letzten paar Jahren mussten wiederholt Wanderer gerettet werden, die auf dem Üetliberg verloren gingen. Für meine Schwiegermutter, die förmlich am Fusse des Üetlibergs aufgewachsen ist, und meine Frau jeweils eine unglaubliche Geschichte, schliesslich ist es ja nicht Hochgebirge… 😉 Aber es gilt halt: Beim Wandern immer auf dem Weg bleiben oder das GPS dabei haben – sei das Hügelchen noch so klein.
PS: Ebenfalls für einen (Familien-)Ausflug geeignet ist der Zürcher Zoo. Hier findest du den Blogbeitrag dazu.

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