12 Finanzfehler und wie man sie vermeidet – Teil 2

Kommen wir zum zweiten Teil des Beitrags über die 12 Finanzfehler, die uns beim Erreichen von finanziellem Erfolg im Wege stehen. Falls du den ersten Teil noch nicht gelesen hast: hier der Link.
7. Nicht für das Alter vorsorgen
Wer im Alter seinen Lebensstandard halten will, muss finanziell vorsorgen. Die staatliche Rente sowie die berufliche Vorsorge reichen nicht aus. Je früher man damit beginnt, seinen Ruhestand zu planen und vorzusorgen, umso besser.
Die Säule 3a als private Altersvorsorge oder selbst in Aktien bzw. ETFs zu investieren sind hervorragende Möglichkeiten dafür.
8. Konsumschulden machen
Schulden sind grundsätzlich nicht schlecht, doch sollte man sich für die richtige Art von Schulden entscheiden. Ein absolutes No-go sind Konsumkredite, die für einen Fernseher, eine Hochzeit oder eine Reise aufgenommen werden. Guten Gewissens kann man dagegen Schulden für eine Immobilie aufnehmen, um diese zu vermieten.
9. Keinen Notgroschen ansparen
Unvorhergesehene Kosten wie eine teure Reparatur oder ein nötiger Umzug kommen immer wieder vor. Wer in solchen Situationen kein Geld zur Verfügung hat, muss einen Kredit aufnehmen, was Zeit, Nerven und vor allem Geld kostet. Ein Notgroschen kann davor bewahren, in solchen Situationen Schulden machen zu müssen. Wenn nichts passiert: Umso besser.
Aus psychologischer Sicht ist ein Notgroschen ebenfalls wertvoll, denn er gibt Sicherheit und lässt einen dadurch gelassener durchs Leben schreiten. Egal, was passiert – sei es ein Jobwechsel oder eine Trennung. Finanziell sichert der Notgroschen einen ab.
10. Keine finanziellen Ziele setzen
Ohne klare finanzielle Ziele wird es schwer, ein Vermögen aufzubauen, denn man wird oft leichter zu Ausgaben verleitet, die man sonst nicht getätigt hätte, wie z.B. den neuen Fernseher, der zwar ein grossartiges Bild bietet, aber nicht wirklich nötig gewesene wäre.
Wer dagegen finanzielle Ziele setzt, wird disziplinierter mit seinem Geld umgehen. Ausserdem wirkt dies auch motivierend. Es zeigt, dass man auf dem richtigen Weg ist und ermutigt zum weiterzumachen.
11. Zeit verschwenden, um «Geld zu sparen»
Zeit ist unser kostbarstes Gut. Wir sollten sie sinnvoll und bewusst einsetzen. Früher war mir das jedoch nicht bewusst. Stundenlanges Recherchieren im Internet nach dem günstigsten Preis etwa gibt es heute bei mir nicht mehr. Wenn man die aufgewendete Zeit in einen hypothetischen Stundenlohn umrechnet, ist das Ergebnis oft ernüchternd.
12. Überversicherung
Versicherungen schützen uns vor unerwarteten Ereignissen, die sonst zu erheblichen finanziellen Belastungen führen könnten. Grosse Risiken wie die Haftpflicht (wenn man anderen unverschuldet ein Leid zufügt), Invalidität oder den eigenen Tod (wenn man Familie hat) sollte man jedoch unbedingt versichern.
Dennoch ist es ebenso wichtig, das Gleichgewicht zu wahren und eine Überversicherung zu vermeiden. Besonders für Kleinigkeiten, wie etwa ein Handy, lohnt sich eine Versicherung nicht. Diese Prämien kann man sich getrost sparen.
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